|
Die Randbedingungen: Die Alarmierung über SMS ist abhängig von der Funktion des verwendeten GSM-Netzes. Bei einem Ausfall von SMS hat jeder Mobilfunknetzbetreiber aber ein besonderes Interesse, den Ausfall so kurz wie möglich zu halten. Bevorzugte Behandlung bei der Zustellung von SMS gibt es nicht. Eine Garantie für die Zeit bis zur Zustellung einer SMS wird kein Mobilfunknetzbetreiber geben. Eine Haftung wird er ebenfalls ausschließen. Die Mobilfunkbetreiber stellen Schnittstellen zur Verfügung über die automatisiert und kostengünstig SMS verschickt werden können. Ein Schwachpunkt ist aber, dass diese Zugänge ‘verstopft’ sein können (z.B. wg. massenhaftem Versand von Werbe-SMS) oder gar nicht zugänglich sind. Für die Nutzung ist außerdem eine ständig funktionierende Anbindung über das Internet erforderlich.
Die zusätzlichen 2 Sicherheiten bei SMS-112: Der SMS-Alarmserver benutzt im Normalfall auch die o.g. SMSC-Zugänge, um sehr schnell SMS versenden zu können. Im Gegensatz zu anderen Anbietern wird aber bei Ausfall eines SMSC-Zuganges ein zweiter alternativer SMSC-Zugang verwendet. Ist auch dieser Zugang nicht verfügbar sendet SMS-112 seine SMS direkt in das GSM-Netz. Die so versendeten SMS sind dann zwar langsamer in der Zustellung, aber dieses ist die sicherste Methode, um SMS zu versenden.
Der SMS-Versand im Einzelnen: Über das WEB-Interface können, abhängig vom eigenen Bedarf, wahlweise SMS zu Preisen ab 7 Cent/SMS versendet werden. Der Versand erfolgt ausschließlich über die Internetanbindung an die Netzbetreiber.
Im Alarmfall (also bei Alarmauslösung durch eine SMS oder einen Anruf) werden die einzelnen SMS standardmäßig als Blitz-SMS für jeweils 11 Cent (wahlweise 13 Cent bei Flash-SMS, 15 Cent bei Festnetz) versendet. Steht der Versand über zwei unabhängige Zugänge nicht zur Verfügung, werden die SMS direkt, quasi von Handy zu Handy, in das GSM-Netz versendet..
|